Flöhe und Zecken bei unseren Haustieren


Während Flöhe unsere Vierbeiner ganzjährlich befallen können, sind Zecken hauptsächlich im Frühling und Herbst aktiv.


Text: Med. vet. Tajana Kristovic

Zecken
Flöhe sind stecknadelgrosse, blutsaugende Insekten, welche Säugetiere und Vögel befallen können. Sie sind von blossem Auge sichtbar. Eine Ansteckung mit Flöhen erfolgt durch direkten Kontakt mit einem befallenen Tier oder über die verseuchte Umgebung. Die Flohkolonie besteht aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Flöhe. Die erwachsenen Flöhe saugen bei unseren Haustieren Blut. Diese Flohstiche verursachen Juckreiz und können zu Allergien führen. Ein starker Flohbefall kann sogar zu Blutarmut führen.

Floh

Flöhe sind stecknadelgrosse, blutsaugende Insekten.

Ob das Haustier mit Flöhen befallen ist, kann leicht festgestellt werden. Mit einem Flohkamm wird das Fell durchgekämmt, dabei bleiben Krümel (Flohkot) im Flohkamm hängen. Diese Krümel können auf einem weissen Küchenpapier ausgeschüttet, mit Wasser angefeuchtet und verstrichen werden. Werden rote Striche auf dem Küchenpapier sichtbar, deutet dies auf einen Flohbefall hin. Weil sich Flöhe sehr rasch vermehren, muss schnell reagiert werden. Alle im Haushalt lebenden Tiere und die Umgebung müssen behandelt werden. Noch besser ist es, einem Flohbefall vorzubeugen.

Zecken sind einige Milimeter grosse Parasiten mit acht Beinen. Sie kommen weltweit vor und befallen Säugetiere, um Blut zu saugen. Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke mehrere Jahre überleben. Während dieser Blutmahlzeit können Zecken gefährliche Infektionskrankheiten übertragen, daher ist die Vorbeugung eines Befalls dringend notwendig. Unterschiedliche Produkte sind beim Tierarzt oder im Fachhandel erhältlich.

Tajana Kristovic
© Med. vet. Tajana Kristovic, MeikoVet Kleintierpraxis Frauenfeld, www.meikovet.ch