Erfrischung im Sommer: Wenn Hunde abtauchen.

Ob Dorfbach, Brunnen oder See: Im Sommer ist der Sprung ins kühle Nass die willkommene Abkühlung, die sich kaum ein Vierbeiner entgehen lässt. Obschon alle Hunde von Natur aus schwimmen können, sind nicht alle so passionierte Schwimmer wie Neufundländer, Labrador und Co. Um auch den wasserscheuen Weggenossen den Sommer etwas zu erfrischen, hilft der eine oder andere Tipp und eine Schwimmweste, die für das nötige Vertrauen sorgt.


    Text: Natalie Schafroth

    schwimmen

    Die Liebe zum Wasser ist bei einigen Hunden mehr ausgeprägt, als bei anderen. Unter den Wasserliebhabern gibt es sogar ein paar aussergewöhnliche Schwimmer. So zum Beispiel der Neufundländer, der ursprünglich als Wasserrettungshund gezüchtet wurde und noch heute – über 100 Jahre später – als solcher eingesetzt wird. Nicht zu vergessen sind alle Retriever-Rassen, der Barbet und der Irische-Wasser-Spaniel. Um hier nur einige zu nennen. Sie alle – oder zumindest die meisten – so unterschiedlich sie auch sind, haben eins gemeinsam: Sie sind wahre Wasserfanatiker. Frischfröhlich springen sie in jeden noch so kleinen Tümpel und lieben, vor allem im Sommer, das erfrischende Plantschen im See.

    Und da gibt es noch die anderen Kandidaten unter unseren geliebten Vierbeinern. Die «Pfötchen-Taucher» oder die «Ich-geh-nur-bis-zum-Bauch-rein-Plantscher». Und alle die Hunde, die uns mit ihrem Blick vermitteln, ob wir denn lebensmüde wären, wenn wir schon nur einen Fuss in diese riesige blaue Pfütze setzen.

    Von Natur aus begabt

    Die Theorie sagt: Von Natur aus können alle Hunde schwimmen. Wenn sie es dann möchten. Selbstverständlich haben die einen Rassen eine bessere körperliche Veranlagung, als die anderen. Kurzbeinige Hunde haben definitiv einen etwas schwereren Stand und auch Hunde mit Atemproblemen, die durch eine zu kurze Nase entstehen können, haben es nicht immer leicht. Machbar ist es aber grundsätzlich für alle. Gesund ist es sowieso. Nicht nur im Sommer um die Körpertemperatur zu regulieren, sondern auch zur Stärkung der Muskulatur, des Herzens und der Lunge. Und auch für übergewichtige Hunde ist das Schwimmen eine tolle Aktivität, um ein paar überflüssige Kilos purzeln zu lassen. Die Gelenke werden bei diesem Sport nämlich kaum belastet.

    Schwimmen will gelernt sein

    Mit konstantem und ruhigem Schwimmen ist man weitaus erfolgreicher unterwegs, als mit hektischem «Geschwader». Hunde, die sich im Wasser noch nicht so wohlfühlen, zeigen meist solches Schwimmverhalten und vergeuden beim heftigen Rudern mit den Vorderbeinen wertvolle Energie. Oft gehen Wasserskeptiker nicht ganz freiwillig ins Wasser, doch der geliebte Ball ist oftmals Überzeugung genug, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Allgemein können schwimmende Spielsachen und leckere Belohnungen dem Hund die Angewöhnung ans Wasser erleichtern. Um ihm gleichzeitig mit etwas mehr Auftrieb zu mehr Sicherheit zu verhelfen, können Schwimmwesten wahre Wunder bewirken. Allgemein gilt: Bitte alles ohne Druck! Sonst steht der Vierbeiner schneller wieder an Land, als das man auf drei zählen kann. Der Hund soll Freude daran finden und wenn er partout nicht ins Wasser möchte, dann lassen wir ihm diese Entscheidungsfreiheit.

    Schwimmweste für Hunde – muss das wirklich sein?

    Schwimmwesten eignen sich immer dann, wenn der Hund auf dem Boot mitfährt, längere Schwimmeinheiten absolviert, zum Muskelaufbau-Training oder wenn der Hund noch nicht so geübt ist – also mehr zappelt, als schwimmt. Für Hunde, die sich nur kurz im Wasser abkühlen, braucht es selbstverständlich keine Schwimmweste. Auch gut trainierte Hunde unterliegen weniger dem Risiko einen Kreislaufkollaps oder Muskelkrampf zu erleiden.

    Die Schwimmweste muss passen, sonst nützt sie nichts

    Hier ein paar Tipps und Tricks, die beim Kauf einer Schwimmweste unbedingt zu beachten sind. Die Anprobe im Fachgeschäft ist zu empfehlen, um das passende Modell für seinen Hund zu finden.

    • Passform: nicht zu eng und nicht zu gross. Die Schwimmweste darf die Bewegungen des Hundes nicht einschränken.
    • Die Schwimmweste sollte nicht zu lange sein. Der Hund braucht in der Hinterhand viel Beinfreiheit.
    • Schwimmkörper bzw. Schwimmeinlagen an Bauch, Rücken und Brust.
    • Tragegriff für den Notfall und um den Hund hochheben zu können, zum Beispiel vom Wasser ins Boot.
    • Anbinde-Ring, um den Hund während der Leinenpflicht direkt an der Schwimmweste anzuleinen. Leinen-Tipp: Biothane-Leinen ziehen kein Wasser auf.


    Schwimmwesten im Vergleich


    Non-stop Schwimmweste

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    Die Schwimmweste von Non-stop überzeugt durch die hohe Qualität und Funktionalität. Sie hat einen regulierbaren und gepolsterten Halsausschnitt, was eine optimale Passform garantiert. Die eingearbeiteten Auftriebskörper sorgen dafür, dass der Kopf, auch im Falle eines Unfalls, über Wasser bleibt. Verstärkte Handgriffe und Schnallen auf der Unterseite sorgen dafür, dass der Hund leicht und sicher aus dem Wasser geholt werden kann.

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    Ruffwear Schwimmweste

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    Die Schwimmweste von Ruffwear ist das Nonplusultra im Hinblick auf Schwimmen und Wassersicherheit. Sie verleiht ausreichend Auftrieb und hilft so beim Schwimmen, ohne die Vorwärtsbewegung einzuschränken. Ein hundegerecht angepasster Nackenverschluss sorgt für eine sichere Passform für Hunde aller Formen und Grössen. Ein starker Griff ist optimal platziert, um Hunde aus dem Wasser zu heben. Perfekt für Hunde, die sich ihren Menschen beim Rafting, Kajakfahren, Bootfahren, Surfen und Paddle-Boarding anschliessen – die hellen Farben sorgen im und ausserhalb des Wassers für gute Sichtbarkeit.

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